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Kinderspielplätze in Brasilien

Veröffentlicht am 15. Januar 2013 - 01:00h unter Perspektiven

kinderspielplatz

Kinder brauchen Freiraum, Platz zum Toben – einfach einen Ort, um ihre überschüssige Energie abzubauen. Für größer Kinder sind das meist die Straßen und Plätze der Städte, auf denen mit Fahrrad oder Skateboard Kalorien verbrannt werden. Oder eben auch der Fußball-Platz, wo eifrig trainiert wird, um einmal so berühmt zu sein wie die großen Vorbilder Ronaldo, Ronaldinho, Kaká oder Neymar. Aber was ist mit den Kleinen? Die brauchen natürlich einen Spielplatz. „Parquino“ (kleiner Park) oder ganz anglizistisch „Playground“ wird er in Brasilien genannt, wenn es denn überhaupt einen gibt.

Auf vielen meiner Reisen durch dieses gigantische Land voller Gegensätze habe ich selten eine vernüftigte Kinderspielplatz-Infrastruktur angetroffen. Meine Beobachtungen wurden auch in vielen Diskussionen mit Brasilianern und deutschen Auswanderern bestätigt. Dabei muss eine Stadt gar nicht soviel Geld in die Hand nehmen, um einen schönen Spielplatz zu schaffen und auch zu erhalten. Als ein gutes Beispiel darf ich Toledo im Bundesstaat Paraná anführen. Hier gibt es in jedem Viertel gleich zwei oder drei dieser „Parquinos“ – und sie werden genutzt. Von Kindern, die Freiraum brauchen, die toben wollen. Die sich über einen Ort freuen, wo sie gefahrlos überschüssige Energie abbauen können.

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