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Was mach‘ ich bloss?

Veröffentlicht am 29. Dezember 2005 - 05:50h unter Blogarchiv 2005-2012

Na gut, es wird auf einen Kompromiss hinauslaufen. Man gebe mir sechs Stunden und diese am Ende der Nacht und am frühen Vormittag. So von 4 Uhr bis 10 Uhr. Damit dürften alle leben können.

Wovon ich spreche? Von meinem Schlaf. Denn auch ich muss einmal schlafen und normalerweise schlafe ich derzeit tagsüber, also so von 9 oder 10 Uhr morgens bis 5 Uhr nachmittags. Jetzt hat aber meiner Frau überraschend heute (29.12.) frei und da will ich

a) nicht den ganzen Tag verpennen
b) nicht übermüdet und lustlos den Tag mit ihr verbringen
c) nicht erst den Vormittag müde und lustlos mit ihr verbringen und dann den Nachmittag und Abend verpennen

Morgen muss keine Milch geholt werden und Jasmin auch nicht zur Tagesmutter gebracht werden (Weiss die eigentlich Bescheid? Naja, Vilma wird das regeln!), ich kann also schon früher in die Heia. Aber jetzt ist es halb zwei und ich kann garantiert noch nicht schlafen. Wenn ich also um vier Uhr schlafen könnte und lasse mich um 10 Uhr wecken, dann kann Vilma entweder auch so lange schlafen (wenn Jasmin das zulässt) oder die ein oder andere private Sache erledigen, welche sie eh eingeplant hatte. Und ab 10 Uhr bin ich dann der ausgeschlafene Papi, Mann, Liebhaber, Koch, Gärtner, oder was immer sie wollen, der voll und ganz der Familie zu Diensten steht.

So machen wir das! Ich hoffe nur, dass ich bereits um 4 Uhr schlafen kann. Sonst geht mein Plan garantiert in die Hose. Und mein Schatz arbeitet ja Freitag und Samstag jeweils von 7 bis 23 Uhr und am Sonntag von 7 bis 15.40 Uhr. Damit ist Silvester und Neujahr eh futsch (genauso wie das Weihnachtswochenende) und ihren nächsten freien Tag hat sie ja dann erst am Dienstag oder Mittwoch nächster Woche.

Ganz schön kompliziert das alles, oder? Aber irgendwie kriegen wir das immer hin. Heute haben wir zusammen die restliche Wäsche gewaschen, morgen müssen wir Salatpflänzchen umpflanzen und dabei natürlich auch immer ein Auge auf Jasmin werfen, die langsam aber sicher alles entdeckt, was geniessbar und ungeniessbar ist. Leider hört sie nicht auf unsere Ratschläge sondern testet selbst alles auf Geschmack, Konsistenz und andere nicht unbedingt gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Nun denn, die Pläne (laut Wöhe: „gedankliche Vorwegnahme zukünftiger Ereignisse“) sind geschmiedet und nun geht es an die Durchführung.

Also, Dietmar, du liest diesen Text jetzt nochmal, und nochmal, und nochmal, und langsam wirst du müde, immer müder, die Augen werden schwer, ganz schwer, und du schläfst ein, ganz tief und fest …

Ups, habe mich ja vor lauter Selbsthypnose fast vergessen mich zu Verabschieden!

Also Dietmar, noch einmal, du liest diesen Text …