Raubkopien
Raubkopien sind ja in Brasilien an jeder Ecke zu bekommen. Aber wie werden sie eigentlich hergestellt. In Paraguay ist vor gut einem Jahr eine Fabrikhalle eines Koreaners abgebrannt. Angeblich war die Halle leer, bzw. es wurden nur leere Pappkartons gelagert. Die Polizei fand jedoch genug Hinweise, dass es sich dabei um ein illegales Presswerk für CDs gehandelt haben soll. Verdächtigt wurde demnach die Konkurrenz, denn der Markt ist heiss umkämpft und arbeitet mit Mafia-Methoden. Hier ist viel Geld im Spiel gewesen.
Daher arbeiten viele Raubkopierer im Kleinen. Dies ist sicherer und erregt weniger Aufsehen. Nachfolgend ein Bild von einem solchen Heim-Kopierwerk. Hier werden die CDs noch “ganz normal” gebrannt, und sogar die Cover werden über einen herkömmlichen Tintenstrahldrucker ausgedruckt.

Und, wieviel Brenner habt ihr gezählt? So ganz kleine Brötchen werden damit auch nicht gebacken. Und die Investitionen in die Technik scheinen sich nachwievor zu amortisieren. Also Burn, Baby, Burn.



August 22nd, 2009 at 16:18
[...] verschiedene Geschäftsinhaber bezüglich dem Verkauf von Raubkopien angezeigt, da ein aktueller Kinofilm an einem Bildungsinstitut widerrechtlich öffentlich aufgeführt [...]