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Indionet: Wenn Ureinwohner erstmalig um die Welt surfen

Veröffentlicht am 2. Dezember 2009 - 09:21h unter Blogarchiv 2005-2012

Interessante Fotos erreichen uns derzeit aus dem im Norden Brasiliens gelegenen Bundesstaat Pará. Dort hat das kleine Dorf Mangue im Munizip Itaituba nun ein Informationszentrum bekommen. Die 150 grossen und kleinen Dorfbewohner sind damit erstmalig ans weltweite Datennetz angeschlossen. Vor allem die Ethnien munduruku und apiaká leben dort.

Die 12-jährige Ikõ Biray (siehe Foto 2) surft zum ersten Mal in ihrem Leben im Internet und ist fasziniert von dem ihr noch fremden Computer. Nun will sie ihn unbedingt für die Zukunft nutzen. „Ich möchte Krankenschwester werden und meinen indigenen Brüdern und Schwestern helfen“ erklärt sie begeistert über den Einzug der Technologie in ihr Leben.

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Alle Fotos: Rodolfo Oliveira / Agência Pará