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Heimkehren aus Moskitolândia

Veröffentlicht am 21. Oktober 2005 - 20:28h unter Blogarchiv 2005-2012

Gestern abend kamen Vilma und Jasmin wieder nach Hause. Nach mehreren Tagen ohne geregelte Mahl- und Schlafzeiten herrscht jetzt wieder Zucht und Ordnung.

Jasmin hat im Haus ihrer Tante allerdings am ersten Abend eine Moskitoattacke erlebt, die wir so bald nicht vergessen werden. Das ganze Gesicht übersäht mit roten Flecken, auf Kinn, Nase, Stirn und sogar auf dem Ohr. Ich konnte das schon aus über 10m Entfernung bei ihrer Ankunft erkennen. Sah und sieht auch heute noch aus wie bei Windpocken. Sind aber eindeutig Mokitostiche. Aber es ist wohl jedem klar, dass meine liebe Vilma mal wieder nicht einen Piks abbekommen hat. In der zweiten Nacht haben sie dann so einen elektrischen Moskitovertreiber benutzt – die Dinger funktionieren wirklich – und es war Ruhe im Bettchen. Doch verheilen dauert halt ein bisschen länger.

Und ich frage mich immer wieder: Was liegt in unseren hellhäutigen Genen, dass Moskitos so wild auf unser Blut sind? Ist es süsser? Oder ist unsere Haut einfach nur dünner und damit besses zu durchstechen?

Fragen über Fragen, die mir heute – an diesem tristen Regentag – wohl keiner beantwortet.