Ein Stöckchen in Ehren
Ein Stöckchen bekam ich in den letzten Tagen von Markus zugeworfen. Da musste ich erstmal ein bisschen darauf rumkauen, bevor ich es nun weitergebe. Und ein paar Antworten musste ich mir auch noch überlegen.
Warum bloggst Du?
Irgendwann hatte ich festgestellt, dass es viele Klischees über meine neue Heimat Brasilien gibt, die in keiner Releation zu den tatsächlichen Gegebenheiten stehen. Da wollte ich mal ein bisschen mit den Vorurteilen aufräumen. Desweiteren wollte ich für mich selbst ein bisschen meinen Neuanfang in Brasilien dokumentieren. Was dabei rausgekommen ist, sieht man ja nun.
Seit wann bloggst Du?
Ich habe im September letzten Jahres damit bei blog.de begonnen. Seitdem hat sich der Blog auch stetig weiterentwickelt. Ab Februar diesen Jahres blogge ich nun hier unter meiner eigenen Domain.
Selbstportrait?
35 Jahre und ziemlich dickköpfig, wenn es um meine Ziele geht. Der Versuch, meinen Wunsch nach Perfektionismus auszuleben scheitert halt immer wieder an meinen eigenen Unzulänglichkeiten. Der erste Altersstarrsinn macht sich bemerkbar. Haare fallen aus. Mit allem muss ich leben. Ich denke vielleicht, bloggen hält jung. Möglich wärs ja.
Warum lesen Deine Leser Deinen Blog?
Nun, der grösste Teil meiner Leser interessiert sich für Brasilien. Vielleicht. Und ich schreibe über Brasilien. Versuche ich zumindest. Und das gefällt den Lesern. Behaupte ich einfach mal.
Welche war die letzte Suchanfrage,
über die jemand auf Deine Seite kam?
Mit den Keywords “Wann wurde Brasilien Weltmeister” zum Eintrag “Warum Brasilien Weltmeister wird (Teil 389)”
Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu
Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Mein Bericht über das Hostel am Ende der Strasse.
Dein aktuelles Lieblings-Blog?
Das ist schwierig und ich kann mich trotz längerem Nachdenken nicht richtig entscheiden. 93 Feeds habe ich bei Bloglines abonniert, da fällt die Auswahl schwer. Daher an dieser Stelle nicht mein Lieblingsblog, sondern ein Blog, das jeder kennen sollte: Kinderhorizonte-Blog
Tja, und nun werfe ich das Stöckchen, ein bisschen angeknabbert zwar aber noch heile, weiter an Canis-Online, an das Gofloripa-Magazin, an Daniela in Indien und John-mit-H.
Unter ausser Konkurrenz noch an den englischsprachigen Lisbonblog!

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Juli 29th, 2006 at 17:25
Ha, dachte ich mir doch, dass ich nicht der einzige blogger bin; steht nur nonsense ‘drin, macht aber Spass! Schau’ mal ‘rein http://www.artshuttle.net/lisbonblog
(Rio geht irgendwie nicht vorwaerts, aber ein Jahr, ist ja bald soweit, ist fuer portugiesische Verhaelntnisse ja quasi auch nichts…..;-)
Juli 29th, 2006 at 18:09
iiiihhhhh …. englisch ….
Aber trotzdem interessant und lesenswert.
P.S.: Rio ist bezahlt …. ist also nicht schlimm!
Juli 29th, 2006 at 18:16
Hoho, “iiiihhhhh…..english”, ich verstehe auch nur die Haelfte davon, was ich schreibe (habe allerdings gute britische Freunde hier in Lissabon, die mir helfen). Vielleicht bin ich ja im Winter fuer ein paar Wochen in Brasilien, wundere dich nicht, wenn ich mit einer Banane an deine Tuer klopfe. Até brêve e um bom fim de semana. Cumprimentos pra tua mulher e filha.
Juli 29th, 2006 at 19:40
oi digger,
also, nachdem du deinen eintrag „das hostel am ende der strasse“ als den bezeichnet hast, der zu unrecht zu wenig aufmerksamkeit bekommen hat, und, nachdem du ja immer wieder auch kritische stimmen anmahnst:
aufgrund deiner obigen erwähnung hab ich nochmals versucht, den eintrag über das hostel zu lesen, und wieder, wie schon damals, als der eintrag erstmals erschienen war, ist es mir nicht gelungen.
der eintrag ist doch viel zu lang und viel zu poetisch. er wäre wahrscheinlich gut angenommen worden, wenn er halb oder ein drittel so lang gewesen wäre. aber da wolltest du ein literarisches werk in dein blog stellen. und der leser hats bemerkt und war verstimmt.
also sagen wir mal so: der eintrag über das hostel el misti mag ja stimmungsvoll sein, aber er passt – jedenfalls in dieser länge – nicht zu dem, was man von dir gewohnt ist und von dir erwartet.
grüße, diter
Juli 31st, 2006 at 12:07
Hallo diter, danke für deine konstruktive Kritik. Ich selbst habe darüber auch schon nachgedacht. Kürzen war aber einfach nicht drin. Ich verstehe schon, dass der Artikel ziemlich lang ist. Zumindest für meinen Blog. Schlecht finde ich ihn aber nicht. Er ist halt nichts für den schnellen Blogleser, sondern was zum Ausdrucken und später lesen.
Leute in Foren haben es ja schon vorgemacht: Vielleicht sollte ich ihn als Ebook verkaufen!!!
August 2nd, 2006 at 19:12
Oh je
Hab gerade erst gesehen, dass su auch ein Stöckchen zu mir geworfen hast. Wie passend – ein Hundeblog bekommt ein Stöckchen.
Nun stellt sich mir die Frage: Soll ich es annehmen, denn das Vorprodukt hat auch schon eines bekommen und nach Tagen der verzweiflung ausgefüllt und weiter geworfen…