Brasilien FotoBlog

Brasilien 2014: Endlich in die Sonne fliegen

Veröffentlicht am 14. Januar 2014 - 09:09h unter Perspektiven

sonnenbrillen

Brasilien 2014 verbinden viele Menschen mit der Fußball-Weltmeisterschaft. 32 Mannschaften werden ab Juni um den begehrten Pokal kämpfen, den am Ende ein Team im Maracanã von Rio de Janeiro in den Abendhimmel stemmen darf. Bis zum Spiel unter dem Zuckerhut war es eine schweisstreibende Angelegenheit, denn die WM in Brasilien hat zwölf Standorte und damit jede Menge Sonne mit extremen Temperaturen zu bieten.

Ob Manaus im Amazonas, Cuiabá im Pantanal oder Natal, Recife und Salvador im Nordosten – hier entfalten die Tropen ihr jeweils ganz eigenes Klima. Von alles versengender Hitze über drückende Schwüle bei 99 Prozent Luftfeuchtigkeit bis hin zum lodernden Feuerball in leicht abkühlender Meeresbrise, Trainer und Spieler dürfen sich auf extreme Bedingungen einstellen.

Urlauber auf der Suche nach der brasilianischen Sonne dürfte sich an den entsprechenden Wetteraussichten nicht satt sehen können. Wer bereits bei seinem Flug nach Brasilien kräftig sparen konnte, bekommt im Land der Gegensätze den Feuerball über dem Kopf kostenlos dazu. Schwimmbecken, Flüsse und natürlich das Meer sind dann die einzigen wahren und gänzlich erfrischenden Rückzugsgebiete, von klimatisierten Hotelzimmern mal abgesehen.

Und wer an einem der endlosen Strände der brasilianischen Küste sitzt, kann anschliessend was erzählen. Er sieht nicht nur die gewaltigen Strandschönheiten Brasiliens, auch fliegende Verkäufer wuseln stetig umher und verkaufen alles, was sich irgendwie verkaufen lässt. Schmuck, Sonnenbrillen, Sonnencreme, Handtücher, Schwimmreifen, Hüte, Nüsse, Getränke, Krabben, Fruchtsalat bis hin zu Snacks werden teilweise lautstark feilgeboten.

Ein System scheint es da nicht zu geben, teilweise laufen sich die „Ambulantes“ in der brütenden Hitze gegenseitig über den Haufen. Andere Verkäufer wiederum postieren sich mit ihrer auf einem Schubkarren festgebundenen Kühlbox strategisch an der Wasserlinie und warten auf Laufkundschaft. An Brasiliens Stränden gibt es immer etwas zu sehen – alleine das genügt schon, um der Sonne entgegen zu fliegen.