Brasilien FotoBlog

Wochenende

Veröffentlicht am 8. Januar 2006 - 04:39h unter Blogarchiv 2005-2012

Der Samstag hat gerade für den Sonntag auf meinem Sofa der Zeit den Platz geräumt, da will ich euch mit einem kleinen Rückblick und einer noch kleineren Vorschau beglücken.

Vilma hat heute gearbeitet. Und da kein Nachbar oder so zur Stelle war, habe ich den Tag mit Jasmin im Büro verbracht. Das ist auch völlig unproblematisch, wenn man sie einfach machen lässt, was sie gerade will. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um das Herausreissen von Seiten aus Büchern, das Zerreissen der Schutzumschläge selbiger (sofern inzwischen noch vorhanden) oder das Sichten des Inhaltes meiner Schreibtischschubladen durch grosszügiges Verteilen auf dem Bürofussboden. >>

Einige Blog-Freunde waren ja heute Live dabei! In Farbe und Stereoton konnten sie bewundern, was ein Energiebündel von 14 Monaten so alles anrichten kann!

Kurz nach vier Uhr kam dann meine Frau. Wie immer standen noch einige Kleinigkeiten auf ihrem Tagesplan, die sie abarbeitet, egal was komme! Dann habe ich ein nicht weiter zu erwähnendes Abendessen zubereitet und Vilma hat einen süssen Maisauflauf gebacken. Und wir beide haben die ganze Zeit über Jasmin davon abgehalten, die glühendheisse Backofentür näher zu begutachten.

Danach haben sich die Beiden aufs Sofa verzogen und ich mich vor den PC. Und jetzt werden wir wohl gemeinsam ins Bett gehen. Den Ventilator habe ich am Abend ins Wohnzimmer gestellt, so dass ich nun mehrere Mosikostiche zu beklagen habe. Aber wenigstens hatten meine Mädels Ruhe vor den Viechern.

Morgen muss meine Frau erst nachmittags arbeiten. Sie wird also gegen 14 Uhr das Haus verlassen und ist so gegen 23.15 Uhr zurück. Also werden wir versuchen lange zu schlafen und uns einen gemütlichen Sonntagmorgen zu machen. Wenn Jasmin uns lässt. Vielleicht schläft sie ja morgen etwas länger.

Und am Nachmittag wird sie mit Sicherheit wieder in der Küche und in meinem Büro randalieren. Oder sie spielt mit den Nachbarskindern, was mir ja nicht so ungelegen käme. Ich liebe meine Tochter, aber manchmal eben auch aus 20 Metern Entfernung oder im Arm ihrer Mutter. Vielleicht liebe ich sie sogar noch mehr, wenn sie meine Schreibtischschublade verwüstet und mich dabei ständig zum Lachen bringt. Aber mal ehrlich, soviel Liebe braucht doch wirklich kein Mensch, oder? >>