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Glacir und Jürgen – Zwischenbericht

Veröffentlicht am 10. Januar 2006 - 21:04h unter Blogarchiv 2005-2012

Um viertel nach sechs heute Morgen waren wir an unserem Busbahnhof. Glacir und Jürgen warteten bereits, da ihr Bus in Rekordzeit Toledo erreichte und all die verschlafenen Gesichter bereits um 5.30 Uhr ausgespuckt hatte.

Natürlich war Jasmin zutiefst verwundert über all die Action am frühen Morgen, freute sich dann aber über ein kleines von Jürgen und Glacir mitgebrachtes Geschenk. Und schliesslich war sie der absolute Hahn im Korb, was sie auch ausgiebig genoss.


Morgens um 6.15 Uhr am Busbahnhof in Toledo – so richtig wach ist keiner!

Vilma ging zu Arbeit und ich mit den beiden Touristen und Jasmin zum Hotel. Das Einchecken verlief auch zu dieser frühen Stunde völlig unproblematisch. Ich dachte eigentlich, dass die beiden sich von der anstrengenden Fahrt erholen wollten, doch weit gefehlt. Die beiden wollten Action und das konnte ich ihnen geben. >>

Nach einem kleinen Frühstück in einem nahegelegenen Café folgten mir die beiden Curitibanos nach Hause, wo Jasmin Kinderwagen holte. Auf dem Weg konnten sie schon viel von der Schönheit Toledos geniessen und kamen dabei trotz der frühen Morgenstunden schon richtig ins Schwitzen. Bei mir zuhause machten wir erst einmal eine kleine Pause, da Jasmin inzwischen ein Schläfchen machte. Danach machten wir dann die grosse Toledo-Rundwanderung (!!!) inklusive Jasmin-Abgabe bei der Tagesmutter, Besuch der Gründerparks, gefolgt vom Anstieg eines Berges der höchsten Kategorie. Diese Strasse, die steilste in Toledo, erklommen wir gegen 12 Uhr bei Kilometer 10. Sie führt vom tiefsten Punkt in Toledo bis fast auf Höhe des Hochplateaus, wo auch der grosse Funkturm steht. Er schwerlicher Anstieg, der erst einmal mit Bier gefeiert werden musste.

Nach den zu Fuss zurückgelegten 13 Gesamtkilometern war Glacir schon ein wenig müde, so dass wir beschlossen, eine Pause einzulegen. Die beiden gingen ins Hotel, ich nach Hause. ich denke, wir alle genossen eine ausgiebige kalte Dusche. Ich habe heute morgen meine Kappe nicht mitgenommen, so dass ich jetzt einen fetten Sonnenbrand auf meinen Kopf bewundern darf. Eigentlich sollte ich mich nur noch in die Hängematte legen.

Doch schon gleich hole ich die beiden wieder ab, denn heute abend wird hier bei uns gegrillt. Dafür müssen wir noch ein wenig einkaufen. Besonders flüssiges Brot ist derzeit in meiner Vorratskammer Mangelware. Und niemand will schliesslich nach so einem anstregenden Tag verdursten.

Dies also in aller Kürze, mehr Infos folgen später oder irgendwann. >> Denn Morgen werden wir einen Tagesausflug an den Lago Itaipu machen und auf dem Weg dorthin Marechal Candido Rondon besuchen. Wir wollen nämlich bei den derzeitigen 35 Grad Tagestemperaturen einmal schwimmen gehen.

Also Strand ist morgen angesagt. Und wenn dann wieder Ruhe in Toledo eingekehrt ist, dann ich auch alle Kommentare beantworten, weitere Berichte und Fotos bloggen und noch einmal die ganze Action reflektieren.