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Gartenarbeit oder ein Feuer in Ehren

Veröffentlicht am 20. Juni 2006 - 15:27h unter Blogarchiv 2005-2012

Wie räumt man hier in Toledo den Garten auf, nachdem die Schwiegermutter darin gewütet hat? Eine Abfalltonne für Grünabfälle und einen Wertstoffhof gibt es ja bekanntlich nicht. Okay, man könnte kompostieren und der Natur freien Lauf lassen. Doch nach einem Regenschauer ist dies die ideale Brutstätte für Viecher aller Art inklusive Mosiktos. Und darauf haben hat hier niemand Bock. Zum Glück gibt es ja Alternativen.

Man nebelt einfach mal kurz die Nachbarschaft ein. Ein kleines Feuerchen im heimischen Garten wird ja noch erlaubt sein. Nicht? Okay, dann ist es eben nicht erlaubt. Gemacht wird es aber trotzdem. Und keiner beschwert sich! Ganz wichtig! Und wenn dann alles bis auf einen letzten Rest abgefackelt ist, sieht der Garten so aus:

Der letzte Rest – der Haufen im Schatten – besteht fast nur noch aus dem untersten ganz nassen Gras und einem Avocado und Limonenmix. Schwer entflammbar und die Rauchentwicklung war wirklich zu stark. Aber das kriegen wir demnächst auch noch weg. Nun liegt er also jungfräulich da, der Garten. Es wird also Zeit, dass die Schwiegermutter kommt und wieder irgendwas anpflanzt. Schliesslich hat sie ja „Ordnung“ geschaffen. Jetzt will ich den „Fortschritt“. So war das doch in Brasilien, oder?