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Feuer und Pfefferminze

Veröffentlicht am 26. Dezember 2005 - 20:19h unter Blogarchiv 2005-2012

Der Dezember ist in Brasilien wirklich eine heisse Zeit. Nicht unbedingt wegen die vielen Feierlichkeiten, sondern mehr wegen dem Sommerbeginn. Wir haben seit Wochen eigentlich immer zwischen 25 und 30 Grad am Tage und um die 15 bis 20 Grad in der Nacht.

Und in der Sonne sind es dann immer um die 50 Grad, wenn nicht mehr. Euch reicht die Hitze nicht? Dann kommt mit mir in den Garten, denn dort verbrenne regelmässig altes Laub. Dies gibt es hier wirklich viel, auch wenn die Bäume immer grün sind. Dafür verlieren sie ganzjährig ihre Blätter. Und als ich heute in der Nähe des Feuers stand, die Blätter waren alle knacketrocken, da waren es bestimmt 70 Grad oder mehr. Nach 10 Minuten war der Spaß gottseidank vorbei, denn ich glühte inzwischen. Komplett nassgeschwitzt bin ich dann erst einmal unter die Dusche und freute mich auf eine Abkühlung.

Doch weit gefehlt. Das Wasser war kochendheiss. Nicht dass ich den Duschkopf auf „warm“ gestellt hätte, das Problem war eher der Wassertank hinter dem Haus in Dachhöhe, der natürlich voll in der Sonne steht. Aber nach ein paar Minuten Wasserverschwendung kamen dann die gemässigten Zonen und so hatte ich ganz zum Schluss doch noch meine Erfrischung.

Meinen internen Flüssigkeitshaushalt habe ich dann mit eiskaltem Pfefferminztee geregelt. Die Pfefferminze stammt dabei von einem kleinen Minze-Strauch aus meinem Garten. Somit bringt mir der hintere Teil unseres Grundstückes Hitze und Abkühlung zugleich. Es ist für jeden etwas dabei. So ist Brasilien.
Um país de todos.