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Copa America Splitter III

Veröffentlicht am 27. Juni 2007 - 17:49h unter Blogarchiv 2005-2012

Team der USA will lieber auf Aruba wohnen

Die Mannschaft der USA würde eine Unterbringung auf dem Inselstaat Aruba (25 Kilometer nördlich von Venezuela) vorziehen. Wie ein Delegationssprecher mitteilte, könnten so etwaige Auswirkungen des Streites zwischen Hugo Chavez und George W Bush vermieden werden. Aus zeitlichen und finanziellen Gründen sei das Vorhaben jedoch nicht umzusetzen. Im Vorfeld hatte die amerikanische Regierung zudem die Angehörigen der Spieler gewarnt, nach Venezuela zu reisen. Bei den derzeitigen Spannungen könnte es zu Anfeindungen kommen. In Maracaibo, wo sich die Delegetion derzeit aufhält, habe es aber noch keine Demonstrationen gegen die Anwesenheit des US-Teams gegeben. Auf vielen Mauern der Stadt seien jedoch antiamerikanische Parolen zu lesen. Dies hätte die Spieler, so der Sprecher abschliessend, schon ein wenig erschreckt!


Gut geschlafen

Vor dem ersten Gruppenspiel gegen Mexiko (heute ab 2:30h MESZ im LiveTicker) hat der Trainer der Seleção nach eigenen Angaben die Nacht ohne Aufregung verbracht. „Die Verantwortung wächst, aber da wir gute Arbeit geleistet haben, habe ich ruhig geschlafen.“ so Dunga in einer Pressekonferenz. Über die Aufstellung am Abend wollte er jedoch noch nichts verraten.


Verletzungspech

Der mexikanische Stürmer Jared Borgetti wird nun doch nicht an der Copa America teilnehmen. Aus Verletzungsgründen wurde er heute vom Aufgebot gestrichen. Borgetti hatte sich eine Muskelzerrung am vergangenen Sonntag beim Endspiel des Copo Ouro gegen die USA zugezogen. Für ihn wurde nun der 21-jährige Luis Ángel Landín nachnominiert.


Reaktionen der Trainer auf Venezuela – Bolivien

Der Trainer der bolivianischen Nationalmannschaft, Erwin Sánchez, ist vom Abschneiden seines Teams überwältigt. Die Bolivianer hatten zweimal eine Führung der Venezolaner zum Endstand von 2:2 ausgeglichen. „Bolivien hat eine spektakuläre Arbeit geleistet. Ich bin begeistert“ so Sánchez in einem Interview.

Ganz anders die Reaktion vom venezolanischen Trainer Richard Páez. Seine Mannschaft habe schlecht gespielt und Sieg verschenkt. „Das Team hat nicht zusammen gefunden. Durch diese Unordnung haben wir nicht gewonnen“ so Páez in einer ersten Stellungnahme. Nun wolle man jedoch nach vorne schauen und den Fehler im nächsten Spiel wiedergutmachen.