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Wichtige Nachrichten aus Brasilien

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  • Felipe Massas Titelträume auf die Formel 1 - Weltmeisterschaft platzten am gestrigen Sonntag in seiner Heimatstadt São Paulo zum Entsetzen von Millionen mitfiebender Fans faktisch auf der Zielgeraden. Der sympathische Brasilianer gewann zwar überlegen das letzte Rennen der Saison, musste sich jedoch am Ende mit einem 1 Punkt Rücksta … [ mehr ]
  • Am gestrigen Sonntag fanden in Brasilien die Stichwahlen für des Amt des Bürgermeisters statt. Betroffen waren insgesamt 30 Städte mit mehr als 200.000 Wahlberechtigten, in denen kein Kandidat im ersten Wahlgang am 5. Oktober die absolute Mehrheit erreichen konnte. Die beiden Kandidaten mit den jeweils meisten gültigen Stimmen m … [ mehr ]
  • Ein Geiselmarathon von knapp 100 Stunden ist durch das Eingreifen der Polizei am heutigen Freitag in São Paulo blutig beendet worden. Ein 22-jähriger Mann hatte am Montag schwer bewaffnet seine 15-jährige Ex-Freundin Eloá (li.) und deren Freundin Nayara (re.) als Geiseln genommen, da die Jugendliche die Beziehung beendet hatte. Mehr als … [ mehr ]
  • Nach den Kommunalwahlen am gestrigen Sonntag in Brasilien sind in vielen Metropolen Stichwahlen für das Amt des Bürgermeisters erforderlich. Unter anderem in den Grossstädten São Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, Salvador da Bahia, Porto Alegre, Belém und Manaus erreichte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit (mehr als 5 … [ mehr ]



  • Handys und Fotoapparate bei Kommunalwahl in Brasilien verboten

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    Veröffentlicht: 1. Oktober 2008 um 22:27h | Aktualisiert: 1. Oktober 2008 um 22:28h
    Abgelegt unter: Brasil - WebNews, Politik & Wirtschaft | Gelesen: 156 · heute: 2

    Bei der landesweiten Kommunalwahl in Brasilien am kommenden Sonntag (05.) sind in den Wahlkabinen generell und ohne Ausnahme Handys, Fotoapparate und Videokameras verboten. Diese Entscheidung traf die oberste Wahlbehörde (TSE) auf einer ausserordentlichen Sitzung am heutigen Mittwoch (01.). Sie kam damit den Gesuch verschiedener regionaler Wahlbehörden nach, die befürchten, dass Wähler aufgrund von möglichen Drohungen seitens Milizen oder Kandidaten entsprechende Aufnahmen von ihrer Wahlabgabe machen könnten um anschliessend Repressialien zu vermeiden.

    Die nun getroffene Vorkehrung verstärkt laut dem Präsidenten der TSE lediglich die in der Verfassung verankerten Bedingung, eine vollständig geheime Wahl durchzuführen und dem Wähler die Möglichkeit zu geben, sich frei nach seinem Gewissen entscheiden zu können. Die Entscheidung der TSE war jedoch nur möglich, da zuvor bereits das Wahlgesetz verschärft wurde. In einer Resolution seitens des höchsten brasilianischen Gerichtshofes war mittlerweile jegliche Benutzung von Kommunikationsgeräten beim Urnengang untersagt worden. Die Richter erlauben darin zudem die Aufstellung von Metalldektoren in Wahlbezirken, wo der Verdacht besteht, dass Wähler zu einer entsprechenden Stimmabgabe gezwungen werden könnten.

    Laut der regionalen Wahlbehörde von Rio de Janeiro, eine der Antragsteller der heute verabschiedeten Resolution, ist dies in einigen Favelas der Millionenmetropole mit hoher Wahrscheinlichkeit der Fall. Inzwischen gab es dort verschiedene Hinweise aus der Bevölkerung, dass Drogendealer und Milizen massiv Anwohner bedrohen, die Stimme einem speziellen Kandidaten zukommen zu lassen.

    Auch die Regierung in Brasília hat inzwischen auf die Bedrohung durch das organisierte Verbrechen reagiert und Einheiten der nationalen Streitkräfte mit Panzern und kugelsicheren Fahrzeugen postieren lassen. Schwerbewaffnete Soldaten laufen derzeit Tag und Nacht in den Armenvierteln Streifen und besetzen strategisch wichtige Verkehrswege. So sollen bis nach der Wahl Ruhe und Ordnung sowie am Wahltag selbst ein geregelter Unrnengang sichergestellt werden. Nach ersten Schätzungen wird der Einsatz der über 1.000 Soldaten den Steuerzahler zwischen 15 und 20 Millionen Euro kosten.

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