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Wichtige Nachrichten aus Brasilien

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  • Felipe Massas Titelträume auf die Formel 1 - Weltmeisterschaft platzten am gestrigen Sonntag in seiner Heimatstadt São Paulo zum Entsetzen von Millionen mitfiebender Fans faktisch auf der Zielgeraden. Der sympathische Brasilianer gewann zwar überlegen das letzte Rennen der Saison, musste sich jedoch am Ende mit einem 1 Punkt Rücksta … [ mehr ]
  • Am gestrigen Sonntag fanden in Brasilien die Stichwahlen für des Amt des Bürgermeisters statt. Betroffen waren insgesamt 30 Städte mit mehr als 200.000 Wahlberechtigten, in denen kein Kandidat im ersten Wahlgang am 5. Oktober die absolute Mehrheit erreichen konnte. Die beiden Kandidaten mit den jeweils meisten gültigen Stimmen m … [ mehr ]
  • Ein Geiselmarathon von knapp 100 Stunden ist durch das Eingreifen der Polizei am heutigen Freitag in São Paulo blutig beendet worden. Ein 22-jähriger Mann hatte am Montag schwer bewaffnet seine 15-jährige Ex-Freundin Eloá (li.) und deren Freundin Nayara (re.) als Geiseln genommen, da die Jugendliche die Beziehung beendet hatte. Mehr als … [ mehr ]
  • Nach den Kommunalwahlen am gestrigen Sonntag in Brasilien sind in vielen Metropolen Stichwahlen für das Amt des Bürgermeisters erforderlich. Unter anderem in den Grossstädten São Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, Salvador da Bahia, Porto Alegre, Belém und Manaus erreichte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit (mehr als 5 … [ mehr ]



  • Angst vor Lebensmittelknappheit: Venezuela bittet Brasilien um Hilfe

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    Veröffentlicht: 29. August 2008 um 10:05h | Aktualisiert: 29. August 2008 um 10:07h
    Abgelegt unter: Brasil - WebNews, Südamerika | Gelesen: 244 · heute: 2

    Viel Erdöl und wenig zu essen. Chavez bittet Brasilien um Hilfe bei Lebensmittelkrise (Foto: infolatam.com)
    Viel Erdöl und wenig zu essen. Chavez bittet Brasilien um Hilfe bei Lebensmittelkrise (Foto: infolatam.com)
    In Venezuela sprudeln kräftig die Petrodollars. Der linksgerichtete Präsident Hugo Chavez ruht sich gerne in kapitalistischer Manier auf seinen Erdölreserven aus und bekräftigt damit regelmässig seine Unabhängigkeit vom „Imperialismus“ der USA, die er schon lange zum „Feind Südamerikas“ erklärt hat. Auch verteilt er grosszügig Kredite an andere lateinamerikanische Staaten, um sie von seinem Kurs einer boliviarischen Weltrevolution zu überzeugen. Dabei hat der Despot im eigenen Land selbst genügend Probleme.

    Derzeit wächst in Venezuela beständig die Angst vor einer Lebensmittelknappheit. Regierungsvertreter aus Caracas sind daher in den vergangenen Tagen mit hochrangigen Mitgliedern des brasilianischen Landwirtschaftsministeriums zusammengetroffen, um, wie von brasilianischer Seite aus zu vernehmen war, „Hilfe im Kampf gegen die Lebensmittelkrise zu erbeten“.

    Vornehmlich geht es dabei um technologische Unterstützung beim Anbau von Soja und die Stärkung landwirtschaftlicher Familienbetriebe. Richard Canán, Vizeminister des venezolanischen Landwirtschaftsministeriums brachte bei dem Treffen gegenüber dem Aussenhandelschef des brasilianischen Ministeriums für Agrikultur die „grosse Besorgnis Venezuelas in Bezug auf die Sicherstellung der Versorgung in Bezug auf die Sojaproduktion zum Ausdruck.“

    Soja ist ein wichtiges weltweites Produkt für die Lebensmittel- und Tierfutterproduktion. Brasilien ist dabei mit rund 60 Millionen Tonnen jährlich absoluter Exportweltmeister. In Südamerika gehört Venezuela zum zweitgrössten Abnehmer von landwirtschaftlichen Produkten aus Brasilien. Im ersten Halbjahr 2008 importierte der nördliche Nachbar nach brasilianischen Angaben für 404 Millionen US-Dollar Rindfleisch, für 123 Millionen US-Dollar lebende Tiere sowie für 101 Millionen US-Dollar Milchprodukte.

    Nun hoffen die venezolanischen Vertreter auf ein Abkommen, welches bereits in Kürze von den Präsidenten Hugo Chavez und Luiz Inácio Lula da Silva unterzeichnet werden soll. Gegenstand der Vereinbarung ist eine wesentlich stärkere Kooperation im Bereich der Landwirtschaft zwischen beiden Ländern. Der nächste Besuch des überheblichen venezolanischen Despoten, dessen politische Agitationen von der brasilianischen Bevölkerung grundsätzlich sehr skeptisch verfolgt werden, ist für September in Brasilien geplant.

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  • Ein Kommentar
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    1. wieder typisch. chavez kauft in russland flugzeuge-und das eigene volk hat nichts zu essen.
      mir fehlen die worte.

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