
Olympia: 277 Brasilianer kämpfen in China um Medaillen
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Staatspräsident Lula winkt den brasilianischen Athleten beim Einmarsch ins Olympiastadion in Peking zu (Foto: ABr)
Die brasilianischen Sportler konnten sich im Gegensatz zu früheren Olympiaden besser vorbereiten. Unter anderem ist dies einem Gesetz zu verdanken, welches bestimmt, 2 Prozent der staatlichen Lotterieeinnahmen an die Olympia-Sporthilfe abzuführen. So waren die Athleten aufgrund des Zeitunterschieds von 11 Stunden zu Brasília schon frühzeitig ins Ausland aufgebrochen. Die Schwimmer bezogen ein Trainingslager in Macau, die rhythmische Sportgymnastik, die Volleyballteams und die Judomannschaft schlugen ihre Zelte in Japan auf. Das Training der Handballfrauen fand in Spanien statt, die Dressurreiter bereiteten sich zuerst Aachen in Deutschland vor und zogen dann nach Hongkong weiter, die Disziplinen Handball und Teakwando trainierten in Südkorea und die letzten Vorbereitungen der Tischtennisspieler fanden in Kroatien, Frankreich und China statt.
277 brasilianische Athleten - 145 Männer und 132 Frauen - kämpfen in den kommenden zwei Wochen in 29 Wettbewerben um Gold, Silber und Bronze. Vor vier Jahren waren 247 Athleten am Start, 125 Männer und 122 Frauen. Am Ende belegte Brasilien inder Gesamtwertung den 16. Platz. Die Fünf Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen von 2004 sollen dieses Jahr übertroffen werdne. Auch wenn das nationale olympische Komitee COB keine Prognose abgegen wollte, Delegationsleiter Carlos Arthur Nuzmann rechnet jedoch „nach vier Jahren harter Vorbereitung mit den erfolgreichsten Spiele in der brasilianischen Olympiageschichte“.
Auf unserer Partneseite BrasilienPortal findet man eine Übersicht über die grössten brasilianischen Medaillenhoffungen bei der diesjährigen Olympiade. Zudem finden Sie dort alle Athleten aus dem ‘país tropical’ übersichtlich nach Sportarten aufgelistet. Auch im BrasilienPortal Podcast dreht sich in den kommenden Wochen fast alles um Olympia. Produziert wird dies alles im kleinen „News- & Podcastsstudio“ in Toledo/Paraná (siehe obiges Foto), wo auch die Berichte für das brasilblog Magazin entstehen, sowie in der Sportredaktion in der Schweiz.




























