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Wichtige Nachrichten aus Brasilien

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  • Felipe Massas Titelträume auf die Formel 1 - Weltmeisterschaft platzten am gestrigen Sonntag in seiner Heimatstadt São Paulo zum Entsetzen von Millionen mitfiebender Fans faktisch auf der Zielgeraden. Der sympathische Brasilianer gewann zwar überlegen das letzte Rennen der Saison, musste sich jedoch am Ende mit einem 1 Punkt Rücksta … [ mehr ]
  • Am gestrigen Sonntag fanden in Brasilien die Stichwahlen für des Amt des Bürgermeisters statt. Betroffen waren insgesamt 30 Städte mit mehr als 200.000 Wahlberechtigten, in denen kein Kandidat im ersten Wahlgang am 5. Oktober die absolute Mehrheit erreichen konnte. Die beiden Kandidaten mit den jeweils meisten gültigen Stimmen m … [ mehr ]
  • Ein Geiselmarathon von knapp 100 Stunden ist durch das Eingreifen der Polizei am heutigen Freitag in São Paulo blutig beendet worden. Ein 22-jähriger Mann hatte am Montag schwer bewaffnet seine 15-jährige Ex-Freundin Eloá (li.) und deren Freundin Nayara (re.) als Geiseln genommen, da die Jugendliche die Beziehung beendet hatte. Mehr als … [ mehr ]
  • Nach den Kommunalwahlen am gestrigen Sonntag in Brasilien sind in vielen Metropolen Stichwahlen für das Amt des Bürgermeisters erforderlich. Unter anderem in den Grossstädten São Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, Salvador da Bahia, Porto Alegre, Belém und Manaus erreichte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit (mehr als 5 … [ mehr ]



  • Unkontaktierter Indianerstamm in Brasilien - Infos, Fotos & Karte

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    Veröffentlicht: 4. Juni 2008 um 22:25h | Aktualisiert: 6. Juni 2008 um 17:36h
    Abgelegt unter: Brasil - WebNews, Gesundheit & Umwelt, Topnews | Gelesen: 1142 · heute: 3

    In Brasilien leben weiterhin unbekannte Indianervölker. Zwischen dem 28. April und dem 02. Mai überflogen Vetreter der brasilianischen Indianerbehörde Funai mit einer Cesna Skylane rund 20 Stunden lang ein Gebiet im äussersten Westen Brasiliens im Bundesstaat Acre. Dabei entdeckten sie einen bislang unkontaktierten Indianerstamm am Rio Envira. Ziel der Aktion war die Dokumentation als Beweis für abgeschieden lebende Völker als Grundlage zur Ausweitung von Massnahmen gegen das Eindringen illegaler Holzfäller oder Goldsucher in Schutzgebiete. Wie ein Sprecher der Funai erklärte, könne nur ein Fotobeweis die letzten Zweifel bezüglich der Existenz unkontaktierter Völker aus dem Weg räumen.

    Die Behörde nahm dabei in Kauf, die Indios durch das lärmende Flugzeug zu verängstigen. Die Krieger der noch immer unbekannten Ethnie zeigten sich durch den Eindringling provoziert und schossen Pfeile auf den “seltsamen Vogel” über ihren Köpfen ab. Auf den Fotos finden sich mehrere Malocas, sogenannte Gemeinschafthäuser sowie männliche Krieger in roter Bemalung und eine Frau in komplett schwarzer Bemalung. Auf einem Foto ist zudem ein Kind zu sehen. Alle Personen sehen “gesund und kräftig” aus. Auch Anbauflächen von Maniok wurden fotografiert.

    Nachfolgend einige Aufnahmen den neu entdeckten Stammes:


    Original: 2485×1650px


    Original: 1841×2592px


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    Auf nachfolgender Karte sind die Dörfer der vier bekannten unkontaktierten Indianervölker im Bundesstaat Acre im Nordwesten Brasiliens an der Grenze zu Peru eingezeichnet. Die Abgeschiedenheit des neuentdeckten Indianerdorfes (Bildmitte) sieht man zudem sehr schön in Google Maps.

    Unkontaktiertes Indiovolk in Acre / Brasilien

    Seit 20 Jahren sind im ganzen Amazonasgebiet verschiedene bislang unkontaktierte Indianergruppen bekannt. In den vergangenen Jahren sollen sich jedoch mindestens zwei Gruppen gerade in Grenznähe neu angesiedelt haben, die vor illegalen Holzfällern aus Peru ins benachbarte Brasilien geflohen sind. In einem Podcast für das BrasilienPortal habe ich dieses Thema und die jüngsten Reaktionen Perus auf die Vorwürfe aufgegriffen:

     
     Standard Podcast [4:35m]: Play Now | Play in Popup | Download (41)

    Im Blog Der Misanthrop diskutierte ich zudem im Kommentarbereich des Artikels Zivilisation und Marburg-Fieber über Recht und Unrecht bzw. Sinn und Unsinn einer bewussten Kontaktierung mit dem vom Verfasser argumentierten Hintergrund, den Ureinwohnern die heutige Zivilisation aufzuzeigen. Ziel sollte dabei die anschliessende freiwillige Entscheidung der Betroffenen bezüglich der bevorzugten Lebensweise sein.

    Ich persönlich lehne eine Kontaktierung grundsätzlich ab und befürworte den umfassenden Schutz der unkontaktierten Indiovölker durch strikte geographische Abgrenzung und dauerhafter Ausweisung von Schutzzonen. Selbige Meinung vertreten Angehörige anderer Indiovölker Südamerikas, verschiedene Nicht-Regierungsorganiationen sowie die brasilianische Indianerbehörde Funai und die Abteilung der indigenen Völker der peruanischen Regierung.

    Abschliessend noch ein Bericht aus dem brasilianischen Fernsehsender Rede Globo:

    Fotos: Reuters / Funai gemäss Port. 177-02/2006

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