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Wichtige Nachrichten aus Brasilien

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  • Am gestrigen Sonntag fanden in Brasilien die Stichwahlen für des Amt des Bürgermeisters statt. Betroffen waren insgesamt 30 Städte mit mehr als 200.000 Wahlberechtigten, in denen kein Kandidat im ersten Wahlgang am 5. Oktober die absolute Mehrheit erreichen konnte. Die beiden Kandidaten mit den jeweils meisten gültigen Stimmen m … [ mehr ]
  • Ein Geiselmarathon von knapp 100 Stunden ist durch das Eingreifen der Polizei am heutigen Freitag in São Paulo blutig beendet worden. Ein 22-jähriger Mann hatte am Montag schwer bewaffnet seine 15-jährige Ex-Freundin Eloá (li.) und deren Freundin Nayara (re.) als Geiseln genommen, da die Jugendliche die Beziehung beendet hatte. Mehr als … [ mehr ]
  • Nach den Kommunalwahlen am gestrigen Sonntag in Brasilien sind in vielen Metropolen Stichwahlen für das Amt des Bürgermeisters erforderlich. Unter anderem in den Grossstädten São Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, Salvador da Bahia, Porto Alegre, Belém und Manaus erreichte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit (mehr als 5 … [ mehr ]



  • Wahl in Paraguay: Elektronische Urnen nicht zugelassen

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    Veröffentlicht: 20. April 2008 um 09:16h | Aktualisiert: 20. April 2008 um 15:27h
    Abgelegt unter: Brasil - WebNews, Südamerika | Gelesen: 220 · heute: 4

    Nach 61 Jahren könnte ein Ex-Bischof oder ein Ex-General am heutigen Sonntag bei der Präsidentschaftswahl in Paraguay die allmächtige republikanische Colorado-Partei ablösen. Laut den Meinungsumfragen liegt der vom Vatikan suspendierte katholische Geistliche Fernando Lugo einige Prozentpunkte vor der Kandidatin der Republikaner, Blanca Ovelar. Der ehemalige Oberbefehlshaber der paraguayischen Armee, Lino Oviedo liegt nach letzten Umfragen auf Rang 3.

    Ein Polizist kontrolliert die konventionellen Urnen im Lager der Wahlbehörde in Asunción (Foto: Reuters)
    Ein Polizist kontrolliert die konventionellen Urnen im Lager der Wahlbehörde in Asunción (Foto: Reuters)
    Doch die Probleme sind vorprogrammiert. Anhänger Lugos wittern schon im Vorfeld Wahlmanipulation oder Wahlbetrug. Sollte ihr Kandidat nicht gewinnen, werden wie schon bei anderen Wahlen zuvor massive Ausschreitungen befürchtet. Nährstoff bekommen die Gegner der Regierungspartei durch mittlerweile bekannt gewordene Unregelmässigkeiten im Wahlregister. So sollen Wähler teilweise dieselbe Nummer haben oder bereits verstorbene Personen darin noch auftauchen. Der oberste Gerichtshof hat daher angeordnet, dass jeder Wähler nach der Abgabe der Stimme noch einen elektronischen Fingerabdruck hinterlegen muss.

    Elektronisch abgestimmt werden darf in dem kleinen Binnenstaat im Herzen Südamerikas jedoch nicht. Seitens der Regierung war ursprünglich geplant, die in Brasilien verwendeten elektronischen Urnen einzusetzen. Diese wurden auch vereinbarungsgemäss geliefert und sind nun in einem Lager der Wahlbehörde deponiert. Die Opposition hatte jedoch in den letzten Tagen erreicht, dass weiterhin wie gewohnt auf dem Papier abgestimmt wird. Die Parteien befürchteten Manipulationen und setzten sich mit ihrer Forderung, die Wahl auf konventionelle Weise durchzuführen, vor Gericht durch.

    Rund 2.9 Millionen Paraguayer können heute von 7 Uhr bis 16 Uhr ihre Stimme abgeben. Obwohl in Paraguay Wahlpflicht herrscht, wird nur mit rund 65 bis 70 Prozent Wahlbeteiligung gerechnet. Die Strafe für Nichterscheinen beträgt lediglich 44.000 Guaranies (etwa 8 Euro), weitere Konsequenzen gibt es keine.

  • brasilblog Magazin Special: Präsidentschaftswahl in Paraguay
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