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Wichtige Nachrichten aus Brasilien

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  • Wunder oder Marketingidee: Jesusfigur weint Tränen aus Blut

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    Veröffentlicht: 14. April 2008 um 20:06h | Aktualisiert: 14. April 2008 um 23:24h
    Abgelegt unter: Brasil - WebNews, Panorama | Gelesen: 271 · heute: 4

    Seit dem 04. April dieses Monats entwickelt sich die Kirche von Santo Antônio in Macatuba im Bundesstaat São Paulo allmählich zum Wallfahrtsort. Zehntausende an Gläubigen besuchten inzwischen den Ort mit seinen 18.000 Einwohnern. Grund der Pilgerreisen ist eine Statue von Jesus Christus, welche “rote Tränen verliert”. Mitarbeiter der örtlichen Gesundheitsbehörden haben die Flüssigkeit inzwischen analysiert und sollen bestätigt haben, dass es sich dabei tatsächlich um Blut handele.

    Jesus-Statue in Macatuba: Tränen aus Blut oder doch nur rostiges Wasser? (Foto: globo.com)
    Jesus-Statue in Macatuba: Tränen aus Blut oder doch nur rostiges Wasser? (Foto: globo.com)
    Der zuständige Pfarrer der Gemeinde, Padre José Raimundo de Carvalho kann sich das Phänomen nicht erklären. Immer häufiger hält er für Pilger lange Predigten, freut sich über den Ansturm. Konkret will er jedoch nicht auf die Möglichkeit eines Betrugs eingehen. Seiner Aussage sei der Glaube der Menschen Beweis genug. Derzeit besuchen rund 2.500 Besucher täglich das Bildnis. Auch für die Mehrheit der Gläubigen besteht kein Zweifel. Die Bluttränen kommen direkt aus dem “heiligen Herzen” und sind ein echtes Wunder. Angeblich wurden sogar schon ein Mann mit Problemen am Bein sowie ein krankes Kind geheilt.

    Durch den gewaltigen Ansturm wurde die 60kg schwere Figur nun in einem speziellen Raum aufgestellt und abgesperrt. Denn viele Gläubige wollen die Tränen berühren und würden sie dadurch zerstören. Der Pfarrer, welcher seit 8 Jahren seinen Dienst in der Gemeinde leistet will nun aber noch genauer untersuchen lassen, ob die Flüssigkeit direkt aus dem aus Gips und Eisen gefertigten 1.80m hohen Bildnis kommt.

    So selten der Vorfall auch sein mag, Macatuba war schon einmal Ort eines angeblichen Wunders. Besonders die älteren Bewohner der Kleinstadt erinnern sich derzeit gerne zurück. Denn vor 24 Jahren habe die Jesusfigur nach dem Tod des örtlichen Pfarrers ebenfalls Tränen aus Blut geweint. Allerdings nicht diejenige, die heute in der Kirche steht. Diese wurde vom damaligen Bischof weggeholt und durch eine neue ersetzt. Und dies macht alles nur noch mysteriöser.

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