Anzeige
MP3 Reisewörterbuch zum lernen von Englisch, Spanisch, Deutsch, Französisch und anderen Sprachen

Wichtige Nachrichten aus Brasilien

  • Der brasilianische Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva hat dem gestern gewählten US-Präsidenten Barack Obama am heutigen Mittwoch offiziell seine Glückwünsche übermittelt. Lula sprach in seinem Schreiben vom “grössten historischen Moment der Vereinigten Staaten” und betonte zudem die “exze … [ mehr ]
  • Felipe Massas Titelträume auf die Formel 1 - Weltmeisterschaft platzten am gestrigen Sonntag in seiner Heimatstadt São Paulo zum Entsetzen von Millionen mitfiebender Fans faktisch auf der Zielgeraden. Der sympathische Brasilianer gewann zwar überlegen das letzte Rennen der Saison, musste sich jedoch am Ende mit einem 1 Punkt Rücksta … [ mehr ]
  • Am gestrigen Sonntag fanden in Brasilien die Stichwahlen für des Amt des Bürgermeisters statt. Betroffen waren insgesamt 30 Städte mit mehr als 200.000 Wahlberechtigten, in denen kein Kandidat im ersten Wahlgang am 5. Oktober die absolute Mehrheit erreichen konnte. Die beiden Kandidaten mit den jeweils meisten gültigen Stimmen m … [ mehr ]
  • Ein Geiselmarathon von knapp 100 Stunden ist durch das Eingreifen der Polizei am heutigen Freitag in São Paulo blutig beendet worden. Ein 22-jähriger Mann hatte am Montag schwer bewaffnet seine 15-jährige Ex-Freundin Eloá (li.) und deren Freundin Nayara (re.) als Geiseln genommen, da die Jugendliche die Beziehung beendet hatte. Mehr als … [ mehr ]
  • Nach den Kommunalwahlen am gestrigen Sonntag in Brasilien sind in vielen Metropolen Stichwahlen für das Amt des Bürgermeisters erforderlich. Unter anderem in den Grossstädten São Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, Salvador da Bahia, Porto Alegre, Belém und Manaus erreichte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit (mehr als 5 … [ mehr ]



  • Unwetter im Sertão: über 100.000 Menschen obdachlos

      Diesen Eintrag per Email einem Freund empfehlen   Druckversion des Eintrags  
    Veröffentlicht: 9. April 2008 um 12:35h | Aktualisiert: 9. April 2008 um 12:35h
    Abgelegt unter: Brasil - WebNews, Gesundheit & Umwelt | Gelesen: 284 · heute: 3

    Land unter im Sertão, der trockensten Region Brasiliens (Foto: globo.com)
    Land unter im Sertão, der trockensten Region Brasiliens (Foto: globo.com)
    Nach massiven Regenfällen und schweren Unwettern sind im Nordosten Brasiliens mittlerweile über 100.000 Menschen obdachlos. Dies gab das nationale Zentrum für Beobachtung von Risiken und Zerstörungen (Cenad) am gestrigen Dienstag bekannt. Laut dem Zivilschutz sind mittlerweile 33 Personen ums Leben gekommen, 26 davon in Paraíba, 4 in Maranhão, 2 in Pernambuco und eine Person in Ceará.

    Insgesamt sind 390.000 Menschen in 227 Gemeinden in sechs Bundesstaaten von dem Regenfluten betroffen: Ceará (24 Gemeinden), Maranhão (29), Paraíba (73), Pernambuco (31), Piauí (35) und Rio Grande do Norte (35). In vielen Gemeinden wurde inzischen der Notstand ausgerufen. Entwarnung ist nicht in Sicht, da die Regenfälle in den Gebieten weiter anhalten und die Flüsse weiter ansteigen. Die Bevölkerung muss mittlerweile teilweise per Hubschrauber mit Nahrungsmitteln versorgt werden. Vielerorts ist der Zivilschutz auch mit Booten unterwegs, um dringend benötigte Lebensmittel zu verteilen. Auch Trinkwasser wird knapp. Tankwagen können nur in Einzelfällen in die von der Aussenwelt abgeschnittenen Ortschaften vordringen, in vielen Bereichen ist zudem die Stromversorgung zusammengebrochen.

    Der Leiter des nationalen Zivilschutzes, Roberto Guimarães wird in dieser Woche verschiedene Gemeinden in der Region aufsuchen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Im Hinterland des Nordostens, dem Sertão, hat es seit 1974 nicht mehr soviel geregnet. Die Region zählt zu den von Dürren am meisten betroffenen Gebieten Brasiliens. Die brasilianische Regierung hat zwischenzeitlich nach einem Treffen mit den Gouverneuren der betroffenen Bundesstaaten einen Hilfsfond in Höhe von umgerechnet 240 Millionen Euro bereitgestellt.

    Auch der Bundesstaat Pará ist mittlerweile von dem ungewöhnlichen Klima betroffen. In 12 Gemeinden mussten Menschen evakuiert werden, nach offiziellen Zahlen sind dort bislang 1.800 Personen obdachlos.

    In Maranhão befürchten die Anwohner der Gemeinde Arari nun noch Schlimmeres. Durch den hohen Wasserstand könnte eine gigantische Welle nun die überfluteten Häuser vollständig zerstören. Jeweils zu Vollmond und Neumond drücken die Gezeiten des Atlantiks Meerwasser in den Rio Mearim - die Pororoca. Durch den Zusammenstoss des Fluss- und Meerwassers schiebt sich eine immer grössere Welle den Fluss hinauf und verursacht bei normalen Wasserstand schon regelmässig kurzzeitige Überschwemmungen. Die Kraft, welche die Welle nun am 20. April bei den hohen Pegelständen haben könnte, ist kaum abzuschätzen. Zudem wird damit der Abfluss eines der grössten Nebenflüsse des Amazonas versperrt. Die Auswirkungen sind noch nach Hunderten von Kilometern spürbar.

    Schlagworte (Tags)

    Social Bookmarking

    Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Bloglines
  • Google Bookmarks
  • Infopirat
  • Linkarchiv
  • Linkarena
  • Live-MSN
  • Tausendreporter
  • Technorati
  • Webbrille
  • Facebook
  • Weblinkr
  • YahooMyWeb
  • Wikio DE


  • Schreibe einen Kommentar

    Abonnieren ohne einen Kommentar abzugeben