
Stiche durch Skorpione in Paraná drastisch gestiegen
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Die häufigsten Fälle wurden in Ponta Grossa registriert. Hier suchten 98 Personen medizinische Hilfe, 2006 waren es 53. In Paranavaí wurden im vergangenen Jahr 79 Fälle gegenüber 42 in 2006 registriert. In Maringá wurden 36 Attacken gemeldet, 2006 waren es 28.
Damit wurden in Paraná erstmalig mehr Menschen von Skorpionen als von Schlangen angegriffen, was die These der Urbanisierung des Spinnentiers noch verstärkt. Teilweise treten sie in ganzen Gruppen auf, wie in Barra do Jacaré, wo gleich 126 gelbe Skorpione entdeckt wurden, die allerdings ursprünglich in Minas Gerais und nicht in Paraná heimisch sind. Deren Stich kann unter Umständen sogar tödlich sein. Vermutlich wurden sie mit Warentransporten auf LKWs in die Region verschleppt.
Hauptsächlich sind jedoch braune und schwarze Skorpione anzutreffen, deren Stich allerdings auch bei Kindern und alten Menschen schwere Folgen haben kann. Auf jeden Fall soll immer das nächste Krankenhaus aufgesucht werden, um die Verletzung zu untersuchen. Das Tier sollte am besten getötet und zur Identifikation mitgenommen werden. Durch die Meldung des Vorfalls und die die entsprechende Registrierung kann zudem ein Plan erstellt werden, um die hauptsächliche Verbreitung festzustellen und gezielte Massnahmen zur Bekämpfung einzuleiten.



























