
Kampf gegen Gewalt: 6000 Rosen am Strand von Copacabana
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In der Nacht waren wieder fleissige Helfer am Werk. 6.000 rote Rosen “installierten” Aktivisten der Bewegung ‘Rio Paz’ [Frieden in Rio] bis in die frühen Morgenstunden am berühmten Strand der Copacabana in Brasiliens Millionenmetropole Rio de Janeiro. Die Rosen, welchen an Fäden mit der Blüte nach unten aufgehangen wurden, erinnern an die 6.000 Todesopfer bei Ausschreitungen zwischen Polizei und Drogenmafia in diesem Jahr. Auch viele unschuldige Opfer und vor allem Kinder und Jugendliche seien unter den Toten zu beklagen, so die Organisatoren.

6.000 rote Rosen erinnern an die Todesopfer 2007 in Rio de Janeiro (Foto: Daniella Clark)
Am Nachmittag, so die Initiatoren der ungewöhnlichen Aktion, dürften Passanten die Rosen als Zeichen der Verbundheit, Anteilnahme und Solidarität mit nach Hause nehmen.
Bereits in der ersten Monaten des Jahres hatte ‘Rio Paz’ auf die hohe Opferzahl durch Gewaltverbrechen aufmerksam gemacht. Neben einer Installation von 700 schwarzen Kreuzen und der Versammlung von 1.100 schwarz angezogenen Menschen wurden im April dieses Jahres bereits schon einmal Rosen verwendet, um die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Im April 2007 wurden dafür an gleicher Stelle 1.300 Rosen in den Sand gesteckt.





























Lieber Brasilblogger,
ich arbeite als freier Journalist und interessiere mich für die Aktionen von Rio Paz. Wie kann ich mit diesen - und mit Ihnen - Kontakt aufnehmen? Frage auch: Gab es in diesem Jahr weitere “Rosen-Aktionen?”
Gruß, Frank Keil