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Wichtige Nachrichten aus Brasilien

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  • brasilbloggin’ vs. frostbloggin’

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    Veröffentlicht: 27. Mai 2007 um 23:55h | Aktualisiert: 27. Mai 2007 um 23:55h
    Abgelegt unter: Brasilblog Intern, Panorama | Gelesen: 384 · heute: 3

    Zweiundzwanzig Stunden Bus - und dann das! Beim Aussteigen in meiner neuen Heimat Toledo am Samstag gegen 17 Uhr Ortszeit merkte ich bereits, dass sich der Winter in Paraná breit gemacht hatte. Es war nämlich saukalt. Nach rund 2 1/2 Wochen in tropischen Gefilden, sprich rund 1.400 Kilometer nördlich im Bundesstaat Mato Grosso, war kaltes Nieselwetter ganz und gar nicht nach meinem Geschmack.

    Doch es sollte noch besser kommen. Nach Regenschauern am Samstagabend klarte es in der Nacht auf und bescherte uns am Sonntagmorgen Temperaturen im einstelligen Bereich. So etwas braucht wirklich kein Brasilianer und ein ‘brasilblogger’ erst Recht nicht.

    Aber leider müssen wir jetzt da durch. Heute Nacht, also von Sonntag auf Montag wird es erneut winterlich im Süden Brasiliens. Während für den extremen Süden schon Frost angekündigt wird, dürften wir es mit rund 4-6 Grad doch noch angenehm warm haben. Auch wenn es im Kühlschrank kaum kälter ist. Auch im Haus macht sich nun die Kälte breit. Die dünnen Mauern aus Ziegelsteinen saugen die feuchtkalte Luft auf und geben sie nach innen ab. So sank hier in meinem Büro die Temperatur inzwischen auf rund 13 Grad ab.

    Dicke Wintersocken, zwei Pullis und heisser Tee helfen mir, diesen Artikel ohne Frostschäden zu schreiben, allerdings ist es fast kein brasilbloggin’ mehr. Vielmehr fühle ich mich derzeit eher als frostblogger.

    Bleibt nur die Hoffung, dass es die nächsten Tage wieder etwas wärmer wird. Denn die derzeitigen Temperaturen haben wir normalerweise nur wenige Tage im Juli oder August. Und alleine die Vorstellung, dass der Rasen im Vorgarten morgens mit Rauhreif überzogen ist, lässt mich hier vor dem Laptop frieren.

    Aber eigentlich wollte ich euch ja nur mitteilen, dass ich ab sofort hier im Blog wieder voll durchstarte. Der brasilblogger ist zurück aus dem Pantanal. Und daher gibt es wieder täglich neue und aktuelle Beobachtungen aus dem Land der Gegensätze - live aus Brasilien.

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  • 2 Kommentare
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    1. Oi,
      gibt es bei Euch eigentlich so was wie eine Heizung oder einen Ofen. Als ich in für ein halbes Jahr in Minas war, gab es keine und ich habe zumindest nach dem Duschen oft den Gasherd zum Anziehen angemacht.
      Grüße

    2. Nein, Heizung oder ähnliches gibt es nicht. Auf dem Land, wo noch mit Kohle oder Holz der Herd beheizt wird, ist wohl gut möglich, die Küche aufzuheizen. Wir müssten hier auf einen Heizstrahler oder Heizlüfter zurückgreifen, der allerdings die Stromrechnung in astronomische Höhen treibt. Daher machen wir es uns mit heissem Tee und dicken Decken im Bett oder auf der Couch gemütlich.

      Heute morgen war es bei uns im Wohnzimmer übrigens 11 Grad “warm”. Und daher haben wir ab 8.30, dann kommt die Sonne über den Berg, in den ersten wärmenden Strahlen gefrühstückt. Jetzt gegen 11.30 Uhr ist es im Haus immer noch saukalt, aber draussen kann man in der Sonne im T-Shirt rumlaufen. Ist natürlich sehr gefährlich, da man sich ruckzuck eine Erkältung holt.

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