Anzeige
MP3 Reisewörterbuch zum lernen von Englisch, Spanisch, Deutsch, Französisch und anderen Sprachen

Wichtige Nachrichten aus Brasilien

  • In Curitiba im brasilianischen Bundesstaat Paraná wurde am Dienstag (9.) eine Wohnsiedlung ausschliesslich für Ureinwohner eingeweiht. Auf einer Fläche von 44.000 Quadratmeter entstand das wohl modernste Indianerdorf Brasiliens - Einfamilienhäuser, Gehwege, sogar eine Gemeinschaftsanlage ist vorhanden. 35 Familien indigener Abstammu … [ mehr ]
  • Häftlinge in Joinville helfen mit, Hilfspakete für Flutopfer zu packen (Foto:Thiago Dias / SDR-Joinville) In Joinville im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina haben 260 der 370 Häftlinge eines örtlichen Gefängnisses ihr Abendessen für die Opfer der Flutkatastrophe der vergangenen Woche gespendet. Wie die Gefä … [ mehr ]
  • Der Bürgermeister von Blumenau, João Paulo Kleinübing, rechnet nach der verheerenden Überschwemmung der letzten Tage mit einem mehrjährigen Wiederaufbau. Mindestens zwei Jahre werde es dauern, bis zumindest die Infrastruktur der Stadt wiederhergestellt sei. Seiner Aussage nach sind mindestens 12 Brücken und Übergä … [ mehr ]
  • Dramatische Szenen im Bundesstaat Santa Catarina in Brasilien. Weite Landstriche sind nach wochenlangen Regenfällen überschwemmt, Erdrutsche begruben dutzende Häuser unter sich. 84 Menschen kamen bislang ums Leben, über 30 werden noch vermisst. Insgesamt 1.5 Millionen Menschen sind direkt von der Katastrophe betroffen, Zivilschu … [ mehr ]
  • Der brasilianische Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva hat dem gestern gewählten US-Präsidenten Barack Obama am heutigen Mittwoch offiziell seine Glückwünsche übermittelt. Lula sprach in seinem Schreiben vom “grössten historischen Moment der Vereinigten Staaten” und betonte zudem die “exze … [ mehr ]



  • Für den Frieden: Ein Meer aus Rosen an der Copacabana

        Druckversion des Eintrags  
    Veröffentlicht: 19. April 2007 um 11:52h | Aktualisiert: 15. März 2008 um 01:36h
    Abgelegt unter: Panorama | Gelesen: 1693 · heute: 2

    Die Nicht-Regierungs-Organisation (ONG) “Rio Paz”, zu deutsch “Rio Frieden” hat heute am berühmten Strand der Copacabana in Rio de Janeiro 1.300 Rosen eingepflanzt. Jede Einzelne der roten Rosen steht für einen Toten, der seit Anfang des Jahres in Rio de Janerio gewaltsam ums Leben kam.

    Rote Rosen als Zeichen gegen Gewalt in Rio de Janeiro (Foto: G1/globo)
    Rote Rosen als Zeichen gegen Gewalt in Rio de Janeiro (Foto: G1/globo)

    Bereits im März hatte die ONG in weiteren Aktionen an der Copacabana auf die vielen Toten in der Millionenmetropole in Brasilien aufmerksam gemacht. An einem Tag wurden am Strand 700 schwarze Kreuze aufgestellt, ein paar Wochen später versammelten sich dort 1.100 Personen, allesamt schwarz gekleidet.

    Doch betrachtet man die Zahlen, so hat sich trotz Protestaktionen, Demonstrationen und Kundgebungen wenig geändert. Erst in den letzten Tagen sind wieder mehrere Dutzend Menschen bei Drogenkriegen und Polizeieinsätzen ums Leben gekommen. Auch Überfälle und Entführungen sind weiterhin Alltag unter dem Zuckerhut.

    Schlagworte (Tags)

    Social Bookmarking

    Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Bloglines
  • Google Bookmarks
  • Infopirat
  • Linkarchiv
  • Linkarena
  • Live-MSN
  • Tausendreporter
  • Technorati
  • Webbrille
  • Facebook
  • Weblinkr
  • YahooMyWeb
  • Wikio DE


  • 4 Kommentare
    Hinterlasse einen Kommentar »

    1. Zitat brasilblog: “Doch betrachtet man die Zahlen, so hat sich trotz Protestaktionen, Demonstrationen und Kundgebungen wenig geändert”

      was heisst hier: es hat sich WENIG geaendert..

      Nichts hat sich geaendert, rein gar nichts…

      und durch rosen pflanzen wird sich auch kuenftig nichts aendern…

      nicht durch rosen…

      und auch durch schwarze kreuze nicht…

    2. Ich denke schon, dass sich “ein klein wenig” geändert hat. Es wäre falsch, dass Wort “wenig” nun auf die Goldwaage zu legen. Es schliessen sich immer Menschen der Bewegung an, es werden immer mehr Aktionen gemacht. Das fällt inzwischen schon auf und sensibilisiert die Bevölkerung. Es ist nun eine friedliche Art, gegen die Gewalt zu protestieren. Die Leute können ja wohl schlecht selbt mit Gewalt dagegen angehen.

      Ich beobachte seit mehreren Monaten die Webseite von “Rio Paz”. Gut Ding braucht weile, und vielleicht demonstrieren irgendwann nicht nur ein paar Tausend, sondern 10.000 oder 100.000 in Rio für weniger Gewalt.

      Die ersten Demonstrationen in der DDR haben auch keine grosse Wirkung gezeigt. Doch durch immer mehr Teilnehmer und Kontinuität hat sich schliesslich etwas verändert.

      Daher betrachte meine Aussage bitte ein wenig weitläufiger.

    3. [...] für das Thema zu sensibilisieren. Im April 2007 wurden dafür an gleicher Stelle 1.300 Rosen in den Sand [...]

    4. [...] für das Thema zu sensibilisieren. Im April 2007 wurden dafür an gleicher Stelle 1.300 Rosen in den Sand [...]

    Schreibe einen Kommentar

    Abonnieren ohne einen Kommentar abzugeben