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Wichtige Nachrichten aus Brasilien

  • Brasilianische Athleten konnten in Peking mit drei Gold-, vier Silber- und acht Bronzemedaillen insgesamt 15 Medaillen erkämpfen. Nur in Atlanta 1996 wurde dieselbe Anzahl erreicht. Vor vier Jahren in Athen waren es gerade einmal 10 Stück. In der Länderwertung liegt Brasilien nach der Anzahl der gewonnenen Medaillen auf Rang 15, nach … [ mehr ]
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  • Brasiliens Volleyballerinnen haben in einem spannenden Finale erstmalig die olympische Goldmedaille gewonnen. Gegen die starke Auswahl der USA musste die Seleção allerdings in diesem Turnier zum ersten Mal einen Satzverlust hinnehmen. Am Ende konnte Brasilien das Match jedoch klar mit 25:15, 18:25, 25:13, 25:21 für sich entscheiden. Es war d … [ mehr ]
  • Natalia Falavigna hat im Taekwondo der Frauen in der Gewichtsklasse über 67 Kilogramm die Bronzemedaille für Brasilien erkämpft. Die 24-jährige aus Maringá in Paraná besiegte in der Wiederholungsprüfung die Schwedin Karolina Kedzierska klar mit 5:2 Punkten. Erstmalig konnte damit eine brasilianische Athletin olympisches E … [ mehr ]
  • Maurren Maggi hat im Weitsprung die zweite Goldmedaille für Brasilien gewonnen. Die Weite von 7,04m aus ihrem ersten Versuch reichte am Ende aus, sich den bislang grössten Titel ihrer Karriere zu sichern. Nach den bisherigen Misserfolgen der brasilianischen Athleten in der Leichtathletik kam nun endlich Sambafeeling im “Vogelnest … [ mehr ]



  • Schlächter von Carandiru beigesetzt

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    Veröffentlicht: 17. September 2006 um 14:47h | Aktualisiert: 17. September 2006 um 14:47h
    Abgelegt unter: Panorama | Gelesen: 775 · heute: 2

    Coronel Ubiratan Guimarães, der 1992 als Polizeioberst in Brasilien das mit 111 Toten schlimmste Gefängnismassaker des Landes anführte, ist in São Paulo beigesetzt worden. Guimarães wurde am vergangenen Montag in seiner Wohnung in São Paulo ermordet aufgefunden. Todesursache sei laut Auskunft der Gerichtsmedizin ein einziger Schuss aus nächster Nähe gewesen.

    Guimarães war verantwortlicher Leiter der Einsatzgruppe der Militärpolizei, die am 02. Oktober 1992 das Gefängnis Carandiru stürmte und dabei ein Blutbad anrichtete, dem mindestens 111 Häftlinge zum Opfer fielen. Nach jahrelangem Prozess wurde er im Jahr 2001 zu 632 Jahren Haft verurteilt. Diese Strafe wurde jedoch in diesem Jahr von einem Berufungsgericht annuliert.

    Ubiratan Guimarães war bis zuletzt Abgeordneter der Rechtspartei PTB, die der Regierungskoalition des linksgerichteten Staatschefs Luis Inácio Lula da Silva angehört. Wenn Oberst Guimarães in den Wahlkampf zog, stellte er stets seine Kandidatennummer 111 gross heraus. Bei den für Oktober angesetzten Wahlen wollte Guimarães ebenfalls wieder kandidieren.

    Über die Hintergründe der Ermordung des “Schlächters von Carandiru” ist bislang wenig bekannt. Der Oberst erhielt die letzten Jahre Morddrohungen aus verschiedenen Richtungen. Unter anderem bezeichnet sich die kriminelle Organisation PCC, die auch für die Anschläge der letzten Monate in São Paulo verantwortlich ist, als Guimarães grössten Feind. Zudem wurde die Freundin des Ermordeten, die Anwältin Carla Cepollina, aufgrund widersprüchlicher Aussagen angewiesen, das Land nicht zu verlassen.

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