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  • Stimmen zu Brasilien - Frankreich

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    Veröffentlicht: 2. Juli 2006 um 03:25h | Aktualisiert: 2. Juli 2006 um 03:25h
    Abgelegt unter: Sport | Gelesen: 39 · heute: 2

    Ronaldo: Ich bin sehr traurig und zutiefst enttäuscht über diese Niederlage. Wir hatten uns noch so viel vorgenommen, aber jetzt ist alles aus. Frankreich war uns heute überlegen. Aber so ist es nun einmal im Fussball. Wir sind dennoch stolz darauf, gekämpft und alles gegeben zu haben, um so weit zu kommen. Von Frankreich war ich nicht überrascht. Wir wussten, dass sie eine großartige Mannschaft haben, und das haben sie eindrucksvoll bewiesen. Sie haben einen fantastischen Fussball gezeigt ? einen intelligenten Fussball, der dem unseren überlegen war.

    Juninho: Da brauchen wir nicht lange um den heißen Brei herumzureden: Frankreich war heute besser. Dabei hatten sie eigentlich nicht allzu viele Chancen. Das Tor ist ja auch nach einer Standartsituation gefallen. Danach konnten wir das Spiel leider nicht mehr drehen. Die Mannschaft hatte heute einen rabenschwarzen Tag. Robinho hat neuen Schwung gebracht und versucht, die Mannschaft mitzureißen. Jetzt müssen wir uns erst einmal der Kritik aussetzen und ein Team für die nächste WM formen. Wir haben nicht den Fussball gezeigt, den man von uns erwartet.

    Robinho: Man lernt im Leben ständig dazu. Wir hatten bereits gelernt, wie es ist, zu gewinnen. Heute haben wir gelernt, wie es ist zu verlieren. Es war meine erste Weltmeisterschaft und ich bin traurig, nicht den Titel geholt zu haben.

    Emerson: Ich lebe den Moment. Ich mache nicht gerne Zukunftspläne. Ich bin traurig, da ich weiß, dass heute viele geweint haben ? auch meine Familie. Jetzt konzentrieren wir uns wieder auf unsere Vereine, um uns weiter für die Seleção empfehlen zu können. Ich denke nicht, dass es an der Vorbereitung lag. Frankreich war besser, Punkt. Es tut weh, nur draußen zu sitzen. Ich bin viel nervöser, als wenn ich auf dem Platz stehen würde.

    Kaka: Wir haben die Begegnung verloren, weil wir zu keinem Zeitpunkt unser Spiel entfalten konnten. Es lässt sich momentan schwer sagen, woran das lag. Wenn wir es wüssten, hätten wir schon auf dem Feld reagiert.

    Carlos Alberto Parreira: Ich bin sehr traurig. Genauso wie die ganze Mannschaft. Wir waren überhaupt nicht darauf vorbereitet, jetzt auszuscheiden. Wir haben sehr gut begonnen und auch ein energisches Tempo vorgelegt. Aber unsere Stürmer hatten mit der gegnerischen Defensive sehr viele Probleme. Denn Frankreich, genauso wie alle anderen Mannschaften, die gegen Brasilien spielen mussten, hat sich mit allen Spielern hinter die Mittellinie zurückgezogen. Aber wir haben unsere Angriffsbemühungen trotzdem fortgesetzt und hatten auch einige Chancen.

    Die französische Mannschaft hat mit viel Herz gespielt. Zinedine Zidane ist ein Spieler, den die Leute kennen. Er ist einer der größten Spieler der letzten zehn Jahre. Aber unsere Abwehr hat nichts zugelassen. Das Tor konnten die Franzosen erst nach einer Standardsituation erzielen.

    Wir haben eine Mannschaft, die auf einem sehr hohen technischen Niveau spielt. Und es ist auch ein sehr erfahrenes Team. Aber wenn man ein Spiel nicht gewinnt, dann bedeutet das, dass es dem Team an bestimmten Fähigkeiten fehlt. Wir hatten einige Schwierigkeiten, hätten etwas mehr Vorbereitungszeit gebraucht und auch bei der körperlichen Verfassung waren Defizite da. Ich stelle mir jetzt noch nicht die Frage, ob ich die Seleção in Zukunft weiter führen werde oder nicht.

    (Quelle: fifaworldcup.yahoo.de)

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