
Führer der Landlosen angeschossen
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Bei einem Demonstrationszug in Recife ist am Donnerstag abend der Führer der “Bewegung der Arbeiter ohne Land” (MST), Jaime Amorim, angeschossen worden. Er wurde nach ersten Berichten während eines Tumultes durch einen Militärpolizisten an einer Hand verletzt. Die Militärpolizei soll die Demonstranten zuvor aufgehalten und provoziert haben, so dass es zu der Rangelei kam. Bei der allgemeinen Verwirrung und Panik wurde auch ein Polizist verletzt, dieser jedoch schwer.
Die MST marschierte zusammen mit anderen Landlosenbewegungen und einer Aidsgruppe durch die Hauptstadt Pernambucos. Grund war die Eröffnung des 2. brasilianischen Sozialforums “Wege in eine mögliche andere Welt - eine brasilianische Erfahrung”, welches dort die nächsten Tage stattfindet.


































Es ist nicht weiter verwunderlich, wenn immer wieder Mitglieder/Mitläufer des “MST” („Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra” = Bewegung der landlosen Landarbeiter) in Auseinandersetzungen mit der Obrigkeit verwickelt werden!
Wenn man schon der Meinung ist, man müsse sich außerhalb der bestehenden Gesetze bewegen, könne tun und lassen, was man möchte und dann noch anschließend die Hand aufhalten, um vom Staat Land geschenkt zu bekommen, muss man auch bereit sein, die dann evtl. auftretenden Folgen in Kauf nehmen zu müssen!
HIER habe ich mal geschrieben, wie hier bei uns derzeit die “Stimmung” ist.
Auch wenn ich der Meinung bin, dass etwas in Richtung “Landreform” zu unternehmen wäre, kann ich das Verhalten des MST weder verstehen, noch billigen.