
Hausbesuch der Polizei
Abgelegt unter: Brasilblog Intern, Politik & Wirtschaft | Gelesen: 4400 · heute: 2
Wer freut sich nicht, wenn die Polizei bei ihm zuhause mal unangemeldet vorbeischaut. Ihr euch nicht? Ich mich schon. Zumindest heute. Und einmalig. Für die Zukunft kann natürlich auch ich auf jeglichen Besuch dankend verzichten.
Aber heute war ich an der Reihe. Bei mir wurde der im Rahmen des Einwanderungsprozesses obligatorische Hausbesuch vollzogen. Zwei Beamte der Bundespolizei in Zivil klopften freundlich an, fragten mich ein paar nette Sachen zu Vilma, Jasmin und zu meiner Person, wollten ansonsten nur noch ein paar Daten abklären, gaben noch einige Tips zum weiteren Ablauf des Prozesses und verschwanden wieder.
Gedauert hat das Ganze ca. 5 Minuten. Aber es soll halt abgeklärt werden, ob ich auch da wohne und lebe und mir nicht nur eine Aufenthaltserlaubnis erschleichen will. Beeindruckt war ich von dem Geschick des einem Beamten, der nach guter alter Columbo-Manier schon beim Hinausgehen sich nochmal umdrehte und mich eiskalt fragte: “Wann ist deine Tochter nochmal geboren?”
Den Test habe ich anscheinend bestanden. Nun darf ich in etwa einem halben Jahr mit der Veröffentlichung im Amtsblatt rechnen. Und dann gibt es auch endlich den Ausweis. Vorher muss ich jedoch noch bestimmt zweimal zum Verlängern nach Foz do Iguaçu fahren. Gut Ding will Weile haben.




































na siehste, wie heisst es so schön “gut dig will weile haben” denn irgendwann findet die PF auch Toledo auf der landkarte