
Probleme ohne Ende!
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Also schön ist das wirklich nicht mehr! Und tun kann ich auch nichts dagegen. Ich hasse Abhängigkeiten! Und von zwei Dingen bezüglich des Internets bin ich nunmal abhängig.
1. Mein Internetzugang
Ein kleiner Computerladen baut in Toledo ein WLAN-Netzwerk. Da es in meinem Viertel kein DSL gibt und andere grössere Provider das Gebiet funktechnisch abdecken gab es keine andere Alternative. Inzwischen sind einige weitere User dazugekommen und das
Netz krankt doch dann und wann. Langsam ist es. Und wenn ich langsam sage, dann meine ich auch langsam. Das ist jeder Modemzugang schneller. Und manchmal, wie vor 3 Tagen, da rast es. Nun liegen die Ursachen von meiner 3km Richtfunkstrecke über die Standleitung zu seinem Provider bis hin zum Satelliten nach Amerika weit verstreut. Kann man machen nix. Auch DSL-Kunden bei der BrasilTelecom und anderen nationalen Anbietern haben mir schon im Chat ihr Leid geklagt.
2. Mein Hoster in Deutschland
Ich kenne mich mit Hostern in Deutschland nicht sonderlich gut aus. Ich kenne die alten, eingesessenen wie Strato und 1&1 oder so, wo ich in den neuziger Jahren meine Homepages hatte. Nun habe ich ja über einen Freund diese Domain hier mit in seinem Paket mit bei - wie ich inzwischen weiss - BILLIGANBIETER 1BLU registrieren lassen. Er klagte nicht über Probleme, hat dort schon 2 oder 3 Domänen registriert und hatte noch eine frei. Die hat er mir dann sozusagen “Geschenkt”. Und es ging auch alles soweit gut. Die Datenbanken, der FTP-Zugang, die Website - alles lief direkt, schnell und reibungslos. Doch dann gingen die Probleme los. Die Website war nicht erreichbar. Dann ging der FTP-Zugang nicht. Dann waren die Datenbanken gelöscht oder nicht erreichbar. Teilweise wechselte sich das im 5-Minutentakt ab. Das extrem nervig und es ist extrem doof. Denn wenn jemand über Google oder so meine Seite findet und die geht nicht auf, dann wird er auch nicht wiederkommen. Ich muss hier also wirklich nachdenken, wie ich die Lage verbessere. Ich werde wohl den Anbieter wechseln müssen und die Domain übertragen. Nervt mich schon wieder und gibt garantiert Stress. Mal sehen wie sich das alles weiter entwickelt.
3. Dummfug
Ich sprach von 2 Dingen, doch eine dritte Sache will ich kurz anreissen, ein ausführlicher Bericht kommt zu einem späteren Zeitpunkt. Denn im Moment geht wie gesagt fast gar nichts. Nicht hier und nicht bei 1BLU. Aber gestern hat jemand - weil das Netz so lahm war - gemeint, er müsse seinen PC mittels Versuchsreihen besser konfigurieren. Mein Händler hier nannte es “Spielerei mit IP-Adressen”. Folge war ein IP-Adressenkonflikt auf meinem System, den ich nicht beheben konnte. Just in dem Moment, als ich auf eine weitere IP von mir wechseln wollte - ich habe im WLAN drei mir zugewiesene IPs für die Bridge - versagte selbige. Sprich, der Webserver in der Bridge stürzte ab. Um ihn neu zu konfigurieren, muss man nur den Resetknopf derselbigen drücken. Erstaunlicherweise ging das WLAN noch, nur das LAN war blockiert. Nachdem ich den Knopf gedrückt hatte, war alles klar. Ich konfigurierte die Bridge in einer Minute neu und alles funktionierte wie vorher. Doch so einfach war das alles nicht.
Die Antenne auf dem Küchendach
Ich sagte zwar, ich reisse das Thema nur kurz an, aber jetzt bin ich gerade so schön dabei. Also schildere ich auch das dazugehörige Problem. Erstmal zur Info: Die Bridge steckt in einem wasserdichten Gehäuse direkt unterhalb der Antenne, die an einen 7 Meter hohen Mast auf meinem Hausdach in den Himmel ragt. Und natürlich gibt es mehrere Befestigungspunkten, Schrauben und ähnliches, um das etwas 20er-Rohr gegen Wind und Wetter zu fixieren. Und natürlich ist alles schon ein klein wenig angerostet. Und da mein Händler lieber ins Wochenende als auf mein Dach ging, habe ich es heute selbst erledigt. Alleine versteht sich. Da konnte ich auch wenigstens ungehemmt rumschreien. Erledigen bedeutet, die Spanndrähte zu lösen, das Rohr aus der Verankerung zu ziehen (ging sehr schwer), den Mast umzulegen, die Box aufzuschrauben, den Knopf zu drücken und danach alles in umgekehrter Reihenfolge wieder zu installieren. Jetzt besteht das Dach aus wellenförmigen Eternitplatten und ist lange nicht so breit wie der Mast. Dadurch hatte ich schon Probleme beim Aufrichten, denn das ist schon eine ziemlich wackelige Angelegenheit. Und dann die Balance zu halten, dass das hin und her schwingende Rohr nicht wegkippt (weil man dieses dann nicht mehr halten kann) erforderte mehrere Versuche. Ausserdem sollte ja auch alles ganz bleiben.
Die Bridge - des Übels allen Anfang
Aber irgendwie habe ich es dann geschafft, trotz aufziehendem Gewitter und den damit verbundenen Windböen. Irgendwann bei 5. Versuch oder so. Ich hätte einfach jemanden gebraucht, der am unteren Rohrende dagegenhält. Dann wäre es viel einfacher gewesen. Aber wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann kriege ich das auch irgendwie hin. Nachdem also alles wieder installiert, montiert und fixiert war - ich hatte die Gunst der Stunde übrigens genutzt und die Fernsehantenne gleich mit daran befestigt - wurde alles wieder verkabelt und konfiguriert.
Und siehe da, wie ich es bereits oben erwähnte, es funktionierte wieder alles. Das Internet hier war (ist) immer noch lahm, mein Blog ist nachwievor kaum erreichbar (nur von hier aus?) und mein Nacken tut mir weh. Mission erfüllt.
Eine Bitte hätte ich noch: Bitte schreibt doch hier in den Kommentar eure Erfahrungen mit der Erreichbarkeit des Blogs. Ihr habt ja auch alle eine Menge Erfahrungen mit anderen Blogs. Wie unterscheiden sich dies? Damit ich hier im fernen Brasilien mal ein bisschen klarer sehe. Vielen Dank dafür.
So, jetzt habe ich eine Menge geschrieben und hoffe, dass ich den Eintrag auch absetzen kann. Also frisch ans Werk. Es ist jetzt 21.27 Uhr, mal sehen, was die Datenbank für eine Uhrzeit vergibt. Euch allen ansonsten einen schönen Sonntag. Morgen hat Vilma frei. Mal schauen was sie geplant hat …





























Na, die Sache mit dem Billigprovider ist wirklich ätzend!
Aber ein einigermaßen vernünftiger Provider kostet dann eben ein paar Handvoll Euros mehr!
Ich habe hier auch so ein 2,4 GHz WLAN-Teil (eigentlich ist es ja “WWAN” = Wireless Wide Area Network), aber bei mir sitzt halt wirklich nur die Antenne oben auf dem Wasserrohr (1-Zoll und rund 8 m hoch mit Abspanndrähten. War echt ein Erlebnis, als das Team vom Provider das Ding aufgestellt hat!) und ist über ein langes Koaxkabel (1/2-Zoll Außendurchmesser, ich glaube RGC-213) mit dem eigentlichen LAN-Adapter hier unter dem Schreibtisch verbunden, von da geht dann nur noch ein Netzwerk- und ein Netzkabel ab.
Ich nehme an, dein Wireless-Provider wollte nur das teure Koaxkabel einsparen!
Nachteil hier ist, dass es sich hier bei mir zwar um einen alteingesessenen Provider handelt, der vor einem dreiviertel Jahr hier den Stadtteil neu “erschlossen” hat. Anfangs waren die Datenraten relativ hoch (bis fast 200 kb/s) inzwischen hängen da aber so viele “Surfer” dran, dass am Wochenende (und abends) der speed bis auf unter 50 kb/s absacken kann (also Modem-Speed!).
Ist eben der Nachteil bei der Wireless-Geschichte, dass der zentrale Sender/Empfänger nur eine max. Bandbreite hat und diese unter den eingelinkten Nutzern aufgeteilt wird. Nachdem ich mir den Sendemast/die Antennen für hier angesehen hatte, hatte ich mich beim Provider beschwert und einen Nachlass ausgehandelt: der Schlaumeier betreibt die Station nur als Weiterleitung von seinem anderen WLAN-Masten aus, es ist also keine eigene Datenleitung für diesen 2. Mast vorhanden. Aber offensichtlich waren die Beschwerden öfters aufgetreten, denn diese Woche hatte er in einem Newsletter angekündigt, für höhere Bandbreiten zu sorgen!
Sind alles Schlitzohren! Da es inzwischen hier in TdFdie ersten ADSL-Anschlüsse gibt, werde ich überlegen, ob ich nicht wechseln soll. Ist nur eine Frage der Zeit, wann hier eine DSL-Durchschaltung möglich wird.